Spartipps für Autofahrer - Verbrauch und Verschleiß reduzieren

Wer ein eigenes Fahrzeug besitzt, weiß das der Unterhalt eine ganze Stange Geld kosten kann. Neben Steuer und der KFZ-Versicherung schlagen vor allen Dingen die Ausgaben für den Kraftstoff zu Buche. Sparmöglichkeiten rund ums Auto bieten sich bei der Wahl eines guten, aber dennoch günstigen Versicherers und bei den Benzinkosten. Durch eine Benzin sparende Fahrweise kann man nicht nur den Verbrauch senken, sondern auch typische Verschleißteile wie die Bremsen oder auch die Reifen schonen. Mit Sprit sparender Fahrweise ist nicht gemeint, das man im Schneckentempo herumfahren soll, sondern durch bedachtes und vorausschauendes Fahren den Verbrauch des Fahrzeuges senken kann. Nachfolgend haben wir einige Dinge für Sie zusammengefasst, die nachweislich den Kraftstoffverbrauch Ihres Fahrzeuges senken.

  • Egal ob man in der Stadt oder auf einer Landstraße fährt, heißt das Motto schnell auf die gewünschte Geschwindigkeit zu beschleunigen, um dann in einem hohen Gang das Tempo bei niedrigen Drehzahlen zu halten. Das gilt für Autos mit wenig Leistung genauso wie für hoch motorisierte Fahrzeuge.

  • Wenn man sich auf einer Landstraße fahrend einem Ortsgebiet mit Tempobeschränkung nähert, empfiehlt es sich, schon in einiger Entfernung vor Erreichen des Ortsschildes vom Gas zu gehen und gegebenenfalls auszukuppeln, um mit dem restlichen Schwung bis zum Ortsanfang zu rollen. Nach ein wenig Übung kennt man sein Fahrzeug gut und weiß wie weit der Wagen rollt, um beim Erreichen des Ortes etwa auf Tempo 50 zu sein, ohne dafür bremsen zu müssen.

  • Bremsen bedeutet nichts anderes, als die Vernichtung von Energie, die der Motor zuvor mittels Kraftstoffverbrennung aufgebaut hat. Durch einen gewissen Abstand zum Vordermann und vorausschauendes Fahren lassen sich häufige Bremsvorgänge vermeiden. Dies spart nicht nur Kraftstoff, sondern schont auch die Bremsen und das Profil der Reifen, welche bei jedem Bremsvorgang durch die entstehende Reibung abgenutzt werden. Nutzen Sie wenn möglich die Bremswirkung des Motors um Geschwindigkeit abzubauen.

  • Schalten Sie frühestmöglich in die höheren Gänge. Man muss die Gänge nicht ausfahren, um an Geschwindigkeit zu gewinnen. Ab etwa 2000 Umdrehungen kann je nach Fahrzeug in den nächsten Gang geschaltet werden, ohne untertourig zu fahren. Wer die gewünschte Geschwindigkeit erreicht hat, erkennt den richtigen Gang an einem Drehzahlbereich von 1500-2800 Umdrehungen, je nach Art des Motors. Benziner drehen allgemein etwas höher als Dieselmotoren. Durch die Wahl des richtigen Ganges lassen sich laut ADAC zwischen 10 und 20% des Spritverbrauchs sparen.

  • Unnötiger Ballast an Bord lässt den Verbrauch steigen. Vermeiden Sie es daher, Dinge die Sie nicht benötigen im Fahrzeug als blinder Passagier mitfahren zu lassen. Sachen die im Auto herumliegen erhöhen nicht nur den Benzinverbrauch, sondern werden im Falle eines Unfalls auch schnell zu einer Gefahr, indem Sie bei einem Aufprall durch das Fahrzeug geschleudert werden. Daher gilt: Was nicht benötigt wird am besten raus. Das gleiche gilt auch für unnötig montierte Dachgepäckträger oder Skiboxen. Durch den erhöhten Luftwiderstand steigt der Spritverbrauch.

  • Am meisten Kraftstoff verbraucht ein Motor wenn er kalt ist. Nach Möglichkeit sollte es vermieden werden, das Fahrzeug häufig für Kurzstrecken zu benutzen, da der Motor während dieser kurzen Zeit nicht warm werden kann. Das spart Kraftstoff und schont den Motor. Nicht umsonst werden Langstreckenfahrzeuge lieber gekauft als Kurzstreckenfahrzeuge.

  • Auch wenn es im Winter unangenehm ist, in ein kaltes Fahrzeug zu steigen, sollte man es vermeiden den Motor im Standgas warmlaufen zu lassen. Dies kostet unnötig Kraftstoff und der Motor wird im Fahrbetrieb bei höherer Drehzahl ohnehin schneller warm.

  • Heizung und Klimaanlage kurbeln den Spritverbrauch an. Wenn es sich vermeiden lässt, sollte man auf den Einsatz weitestgehend verzichten. Gerade im Sommer, wenn es draußen richtig warm ist, kann man statt der Klimaanlage lieber die Fenster ein Stück öffnen, um die nötige Kühlung zu erhalten. Bei älteren Klimaanlagen kann die Benutzung den Verbrauch laut ADAC auf bis zu 2 Liter mehr je 100 Km steigern.

  • Versuchen Sie am Anfang der Woche zu tanken, da der Kraftstoff auf das Wochenende hin erfahrungsgemäß immer teurer wird. Auch von Tankstelle zu Tankstelle gibt es manchmal Unterschiede die es nicht zu verachten gilt. Die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe finden Sie auf der Internetseite von >Clever Tanken<

  • Wer die Möglichkeit hat, eine Fahrgemeinschaft zur Arbeit zu bilden, sollte diese auch nutzen. Wenn man ein oder zwei Kollegen hat, die in der Nähe wohnen und die gleichen Arbeitszeiten haben wie Sie ist dies durchaus lohnenswert. Wenn man sich beispielsweise zu dritt mit der Fahrt zur Arbeit abwechselt, macht dies eine monatliche Ersparnis von über 65% aus. Das gleiche gilt auch für weitere Fahrten in andere Städte. Im Internet gibt es reichlich Möglichkeiten sich zu Fahrgemeinschaften zusammen zu tun. Ein bekanntes Portal hierfür ist beispielsweise die >Mitfahrzentrale<

  • Informieren Sie sich beim nächsten Ölwechsel über sogenannte "Leichtlauföle". Diese Öle sparen durch geringeren Reibungswiderstand und ihre Liquidität insbesondere bei kaltem Wetter und auf kurzen Strecken Kraftstoff, da Sie nicht erst wie andere Öle auf Betriebstemperatur kommen müssen. Die Ersparnis hierbei liegt auf kürzeren Strecken bei bis zu 5% des Normalverbrauchs.

  • Bei strahlendem Sonnenschein muss das Licht hierzulande nicht unbedingt brennen. Auch das Licht geht letztendlich auf den Spritverbrauch. In den Nachbarländern Österreich, Frankreich und Italien hingegen herrscht das Lichtfahrgebot und Sie müssen die Scheinwerfer auch am Tage einschalten. In Deutschland aber können Sie bei heller Witterung das Licht aus lassen und auch hierbei sparen.

  • Überprüfen Sie auch gelegentlich den Druck der Reifen Ihres Fahrzeuges. Durch zu gering aufgepumpte Reifen erhöht sich der Rollwiderstand, was sich wiederum am Kraftstoffverbrauch bemerkbar macht. Man kann ruhig 0,1 oder 0,2 Bar mehr in die Reifen pumpen, als wie vom Hersteller angegeben. Dadurch reduziert sich der Rollwiderstand und der Geldbeutel freut sich.

  • Breite Reifen sehen zwar sportlich aus, benötigen aber aufgrund des erhöhten Rollwiderstandes auch mehr Kraftstoff um ins Rollen zu kommen. Wenn Sie also keinen Sportwagen fahren, der diese breiten Reifen wirklich für eine bessere Bodenhaftung braucht, können Sie durch den Einsatz angemessener Reifenbreiten auch Benzin sparen.

  • Wer die Beiträge für die Autoversicherung auf jährlicher Basis bezahlt, zahlt weniger als dies bei halb,- oder vierteljährlicher Zahlung der Fall ist. Auch die Auswahl eines guten Versicherers kann eine Menge Geld sparen. Um sich einen Überblick zu verschaffen, empfiehlt es sich, die aktuelle Versicherung mittels eines Tarif-Vergleiches mit der Konkurrenz zu vergleichen.